Der Anschub für eine dynamische Entwicklung.

Finanzieren

Je dünner ein Gebiet besiedelt ist und je größer die Entfernung zu einem Ballungsraum ist, desto höher sind die Kosten für die Einrichtung eines Breitbandanschlusses. Man geht davon aus, dass die Kosten zur Schaffung der Infrastruktur auf dem Land bis zu achtmal so hoch sind wie in Großstädten. Um diesen Nachteil auszugleichen und eine Breitbandversorgung zu ermöglichen, wird häufig nach staatlicher Unterstützung gefragt. Die EU-Kommission hat dies mit Leitlinien geregelt, um unerwünschte Eingriffe in den freien Wettbewerb zu vermeiden. Unter folgendem Link erhalten Sie kurzen Überblick zu den Förderprogrammen in NRW:
 
 
Einen umfassenderen Überblick bietet die Finanzierungsfibel Breitbandausbau. Die Finanzierungsfibel bietet Ihnen einen schnellen Überblick über Finanzierungs- und Förderprogramme, die dem Breitbandinfrastrukturausbau zuzuordnen sind. Diese Programme wenden sich, je nach Ziel und Ausrichtung, an Kommunen, Gemeinden und Kreise, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Privatpersonen sowie an institutionelle Anbieter. Die Förderbandbreite reicht von der Unterstützung von Planungsarbeiten über die Verlegung von Leerrohren bis hin zur Errichtung von Glasfaser- oder Richtfunknetzen.

Zunächst lässt sich nach Art der Förderung in Zuschüsse und Darlehen unterscheiden. Ein weiteres Kriterium ist die Unterscheidung nach Landes-, Bundes- oder EU-Förderung. Neben speziell auf den Breitbandausbau ausgerichteten Programmen in NRW können zum Beispiel auch allgemeine Kreditprogramme des Bundes genutzt werden, die jeweils entsprechende breitbandspezifische Fördergegenstände beinhalten.
 

ZuschüsseDarlehen

 
 © SIKoM / Bergische Universität Wuppertal
Nach oben Nach oben